Camino Francés – Etappe 14

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Camino Francés
von Hornillos del Camino nach Castrojeriz

Hontanas

Hontanas. Foto: Ana Massaro

Wer in Hornillos del Camino keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hat, kann nach San Bol weiterziehen und dort nach 7 Kilometern in der 1990 erbauten Pilgerherberge unterkommen. Die als Zufluchtsort für Pilger erbaute Herberge ist nur mit grundlegender Ausstattung ohne elektrische oder sanitäre Installationen ausgestattet.

Waschmöglichkeiten gibt es dank einer fließenden Quelle, die einem morgens mit 10°C kalten Wasser sicherlich einen frischen Start in den Tag ermöglicht.

Santo Domingo

Santo Domingo in Castrojeriz

Immerhin werden der Quelle von San Bol besondere Heilkräfte nachgesagt – wobei dies darauf beruht, dass sich der Hospitalero „Luis“ mit englischen Pilgern einen Spaß gemacht hat und die Legende nun im englischsprachigen Raum weite Verbreitung unter Pilgern fand.

Hontanas, das 4 Kilometer westlich liegt, hat ebenfalls Herbergen zu bieten, wie das restaurierte Pilgerhospiz, ehemals Meson de los Franceses.

Der Weg führt weiter zum Kloster San Anton de Castrojeriz. Das ehemalige Kloster des Antoniter-Ordens wurde im 12. Jahrhundert gegründet und geht auf französische Mönche zurück.  Man kann noch die Mauern der Kirche und den früher überdachten Spitzbogen sehen, durch den damals wie heute der Jakobsweg führt. Im Sommer wird das Gemäuer als einfache Pilgerherberge genutzt.

San Anton

In der ehemaligen Klosterkirche San Anton. Foto: José Martinez

Das Ende der Etappe wird in Castrojeriz errieicht. Der Ort liegt am Fuße eines 900m hohen Tafelberges auf dem sich die Burgruine Castrum Sigerici befindet (ca. 8. Jahrhundert). Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick.
Sehenswert ist die romanische Stiftskirche Colegiata Santa Maria del Manzano aus dem 13. Jahrhundert, aber auch die Kirchen Santo Domingo und San Juan aus dem 12.-14. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

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