Der Jakobsweg an der Küste

Der Küstenweg und der Nordweg

Camino de la Costa

Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

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Die Urvariante des Jakobsweges – der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.

Viele Pilger sprechen nur recht allgemein von dem Küstenweg, obwohl es sich um zwei aufeinander folgende Verbindungen handelt:

Den Camino de la Costa (Küstenweg), den man in Hendaye (gerade noch Frankreich) bzw. im drei Kilometer entfernten Irun (gerade schon Spanien) beginnen kann und auf dem man die üppig grünen Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien entlang der bildschönen Atlantikküste durchquert.

Und anschließend dem Camino del Norte (Nordweg), der ab Ribadeo, durch das ebenfalls dicht bewaldete Landesinnere nach Santiago de Compostela weiterführt.

Auf den letzten Kilometern mündet der Camino del Norte auf den Hape-Kerkeling-Weg, den Camino Francés. Erst ab hier trifft man auf die typischen Auswüchse wie Camino-Kaffees mit Pilger-Hip-Hop und Souvenirshops.

Der Küstenweg (hier meine ich immer auch die Weiterführung durch den Camino del Norte) gilt als:

Der älteste und der wahrhaftige Jakobsweg.

Seine Geschichte geht direkt auf die Entdeckung des Apostelgrabes des heiligen Jakobus um 810 n. Chr. zurück.

Die gebirgige Atlantikküste war immer schon beschwerlich, bot aber damals einen guten Schutz gegen die Mauren, die das Landesinnere besetzt und für Pilger unsicher gemacht haben.

Vielen Pilgern ist heute nur der Camino Francés, der Hauptweg ein Begriff. Hiervon handelt das Buch „Ich bin dann Mal weg“ und zahlreiche TV-Romanzen. Allesamt haben diese den Hauptweg zu einer nicht mehr weg zu denkenden touristischen Einnahmequelle gemacht. Aber dieser Jakobshighway wurde erst sehr viel später, nämlich im 11. Jahrhundert n.Chr. von Pilgern begangen. Das Landesinnere ist flacher und wegsamer. Es hat ein ausgeglicheneres, wenn auch deutlich heißeres Klima.

Die Atlantikküste hingegen ist ursprünglich und rau. Die kürzeste Linie zwischen A und B ist hier fast immer ein romantisches Zickzack entlang der Küste. Das Wetter ändert sich von jetzt auf gleich. Selbst Schneeflocken im Sommer sind in den höher gelegenen Regionen Asturiens durchaus noch möglich.

Pilger-Nepp gibt es kaum. Eher ist es so, dass viele Einheimische mit Pilgern gar nichts anfangen können. Sie sind neugierig, authentisch und äußerst höflich.

BURNOUT, Jakobsweg an der Küste, Küstenweg

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es deutlich weniger als am Hauptweg. Dafür braucht niemand im Schein der Stirnlampe aufzubrechen, um schon am Vormittag um einen Schlafplatz zu kämpfen.

Neben landschaftlich grandiosen Etappen gibt es leider am Camino de la Costa hin und wieder Asphalt.

Allerdings bemühen sich die regionalen Jakobsvereine aktuell sehr darum, neue und reizvollere Streckenführungen auszuschildern, und längst verfallene Traumpfade wieder zu beleben.

Alles in allem entspricht die aufregende Landschaftskulisse überhaupt nicht dem typischen Spanienklischee einer Costa del Sol oder Mallorcas. Eher schon einer Mischung aus Allgäu und dem Cornwall einer kitschigen Rosamunde Pilcher Romanze.

Küstenlandschaften, so wie der Atlantik sie in Jahrmillionen geschliffen hat, wechseln sich ab mit über und über grünen Wald- und Bergkulissen. Pilgerströme gibt es hier noch nicht.

Weil ich oft gefragt werde: Auch Frauen können hier bedenkenlos allein unterwegs sein.

Wer seinem Stress überfluteten Leben etwas entgegensetzen will, ist hier garantiert richtig!

Hier gibt’s ein paar Fotos:

BURNOUT, Jakobsweg an der Küste, Küstenweg

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Weitere Fotos von Christian findet Ihr auf seiner Seite www.kuestenweg.de, und hier ist sein zugehöriges Buch vom Küstenweg.

Und hier ist unsere Detail-Seite vom Küstenweg.

Jakobswegbuch

Und wie immer freuen wir uns auf deinen Kommentar gleich hier unten auf der Seite.

  • Katrin

    Wie schön! Macht Lust auf den Norden Spaniens!

  • christine

    Deine Bilder haben mich sehr angesprochen,war selber im Mai unterwegs.Bin von Leon (Spanien) losgewandert über Santiago, Finnistera, Muxia ,Negreira ,Santiago.Es ist einfach nur fantastisch auch wenn es mal Regnet.Ich habe meine innere Ruhe wieder gefunden und lebe jeden Tag wieder bewußter seid ich zu Hause wieder bin.Es war auch nicht mein letzter Weg.