Der Jakobsweg ist…

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Pilger erzählen, was der Jakobsweg für sie bedeutet.

Auf unserer Facebook-Seite haben wir die Frage gestellt, wie du den Satz „Der Jakobsweg ist…“ vervollständigen würdest. Und über 300 Pilger haben darauf geantwortet.

Und hier sind 50 dieser Antworten:

  • …das allerbeste und nachhaltigste, das ich die letzten 61 Jahre gemacht habe und das noch oft tun werde, so es die Gesundheit zulässt.
    (Ottmar Schüßler)
  • … der Ort, an dem ich mich bislang am meisten ganz und vollständig gefühlt habe. Und es heute noch tue, wenn ich nur daran denke.
    (Jakob Fill)
  • …in meinem Kopf, und ich werde diese Herausforderung annehmen bevor ich 50 Jahre werde und sie dann in vollen Zügen genießen!
    (Aleksandra Grotthaus)
  • …eines der besten „Dinge“, die mir je passiert sind.
    (Alexander Rüdiger)
  • …besser als jede Medizin und gut für das Sehlenheil.
    (Matthias Hämel)
  • … ein weg, der dich nicht loslässt. Immer wieder gehst du ein neues Stück, Varianten, neue Landschaften, die Natur, die dir Zeichen gibt, du merkst, du bist nicht allein, Seinserfahrungen kommen, du findest Sinn und Klarheit in vielen Dingen, alles wird einfacher, du brauchst weniger, Oberflächliches zieht dich nicht mehr an, die tiefe Liebe und Mitgefühl zu allen Lebewesen wird prägend. Plötzlich ergreift dich eine unsagbare Dankbarkeit für dein Leben, deinem Atem, dein Dasein, der Erde, dem Kosmos.
    (Beate Sunderbrink-Litzko)
  • …Schritt für Schritt tiefer in die eigene Seele zu gehen.
    (Kirstin Straßenburg)
  • … für jeden etwas Anderes :)
    (Nane Fab)
  • …die Ruhe, die man braucht, um zu sich selber zu finden.
    (Bibi Gräfinzursee)
  • … was man daraus macht!
    (Dan Krauser)
  • …der bestausgeschilderste Weg im Leben. Der sich jeden Tag zeigt wie eine Seite aus einem Bilderbuch, das dich in den Bann zieht. Neue Dörfer, neue Landschaften, bunteste Farben, bester Kaffee. Irgendwann bleibst du stehen und fragst dich, wie du eigentlich so weit gekommen bist, und dann stellst erstaunt fest, wie weit dich deine Füße tragen können.
    (Carolin Gotter)
  • …Freiheit pur.
    (Heiner Aldag)
  • … mein Herzensziel.
    (Jasmin Gessner)
  • …ein Weg, der Menschen zusammen führt. Auf diesem Weg ist jeder gleich und jeder hat seinen eigenen Grund diesen Weg zu gehen.
    (Andrea Hillmann)
  • …die schönste tiefgründigste Reise zu sich selbst.
    (Christina Wendlandt-Petry)
  • …die erhellendste Quälerei, die ich je erlebt habe.
    (Rob Star)
  • …ein besonderer Weg. Jeder Schritt ist spürbar im Herzen und im ganzen Körper, eine Sucht entwickelt sich Schritt für Schritt, denn Du willst das Gefühl nicht mehr verliehen, das Du bislang nie auf einem anderen Weg verspürt hast.
    (Michael Vollmer)
  • …der Weg, den ich in meinem Leben noch laufen möchte, weil er mich inspiriert.
    (Sandra Heutger)
  • …lang.
    (Martin Leingartner)
  • …Seelenpflege.
    (Angelika Biersack)
  • …ist Spaß, Ruhe, Action, Leben, Tod, Freundschaft, Deppen, heiß, nass, Freude, Schmerzen, Wahnsinn, wunderschön, dreckig, aber auch mal sehr gepflegt, lecker, schwierig, manchmal leicht, herzlich, und eine Erfahrung und Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich war im September 2004, 2006 und 2008 unterwegs. Und irgendwann, wenn meine Tochter größer ist, werde ich mich wieder auf den Weg machen.
    (Joke Keks)
  • …überall.
    (Christiane Feriancz)
  • …eine Herausforderung, der ich mich eines Tages stellen möchte, wenn ich dazu bereit bin.
    (Kerstin Seeland)
  • …eine mentale Befreiung.
    (Ulrike Steuer)
  • …über 800 km reinste Meditation pur.
    (Claudia Schuster)
  • … die Erkenntnis, dass du noch nie zuvor so sehr du selbst warst, wie auf dieser Reise. Schmerzen, Freude über die kleinsten Dinge, Frust, zwischenmenschliche Begegnungen mit unglaublichen Gesprächen, keine Statussymbole und ein wahnsinniger Zusammenhalt der Pilger aus aller Welt. Es lässt dich nicht mehr los.
    (Dan Gatzhammer)
  • …der Weg, auf dem das Herz und die Seele zur Ruhe kommen. Und du spürst, was wichtig ist in deinem Leben.
    (Ela Reinicke)
  • … eine tolle Erfahrung mit viel Verzweiflung und Schmerzen sowie Kraft und Mut auf einem Weg mit einem Mix aus Sonne, Regen und Schnee!
    (Benjamin Krasper)
  • …der einzig Ort, an dem Raum und Zeit niemals existieren. Wo man sich keine Sekunde lang Gedanken über gestern oder morgen – über vorhin oder später macht, wo man einfach im berühmten „hier und jetzt“ ist und einfach einen Fuß vor den anderen setzt.
    (Sabrina Teufel)
  • … eine wundervolle Erfahrung, die mich für mein restliches Leben geprägt hat.
    (Franziska Wenzel)
  • …eine Sehnsucht, ein Gefühl, tief in mir, dass ich ihn eines Tages gehen werde.
    (Diana Marie)
  • …Veränderung.
    Weggehen und Ankommen.
    Loslassen und Festhalten.
    Freude und Trauer.
    Moment und Ewigkeit.
    Körper, Geist und Seele.
    Der Weg ist das Gehen.
    (Finn Kelly)
  • …für mich über 2600 km lang gewesen und bestätig das so vieles machbar ist, wenn man nur den Mut hat das Abenteuer zu wagen.
    (Martina Drogosch)
  • …eine innere Befreiung.
    (Joachim See)
  • … meine erste bewusste Begegnung mit mir selbst.
    (Julia Magger)
  • …eine wortlose, liebevoll vorgetragene Einladung sich selbst zu finden und alles Unnötige in seinem Leben loszulassen.
    (Peter Lilienbecker)
  • … der Ausbruch aus den Ketten, die wir uns selbst angelegt haben.
    (Marlene Hiden)
  • …eine Reise zu dir selbst, bei der jeder Schritt Ruhe und Frieden bringt. Du merkst, dass es den Weg gar nicht gibt, sondern dass der Weg mit jedem deiner Schritte erst entsteht. Es ist dein Weg, den du gehst!
    (Thorsten Hüllen)
  • …viel mehr als nur ein Weg. Er trägt dich; doch wohin kannst nur du selbst rausfinden.
    (Ramona Gleich)
  • … wie ein ganzes Leben. Du wirst auf den Weg geboren und du beginnst zu lernen. Laufen, verstehen, dich versorgen, sich um andere zu kümmern und auch mal die Zähne zusammen zu beißen, wenn es mal schwer wird. Langsam setzt man einen Fuß vor den anderen. Wie damals, als kleines Kind und gegenüber steht jemand mir ausgebreiteten Armen und fängt dich auf, wenn es sein muss. Anfang und Ende liegen so dicht beieinander.
    (Jürgen Wellmann)
  • …ist ein Weg auf dem man sein kann, ohne Zwang, ohne Vorurteile, ohne Hektik… Man ist ein Teil einer großen Gemeinschaft & im gleichen Moment völlig alleine mit sich selbst & seinen Gedanken, es zählen weder Zeit noch Raum, man kann einfach sein, im Hier & Jetzt.
    (Ulrike Salmen)
  • …ein geheimnisvoller Weg um sich selber neu zu erfinden.
    (Hans-Georg Dungel)
  • …Frieden schließen mit meiner verstorbenen Tochter.
    (K.T.)
  • …meine wundervollste, aufregendste, schmerzerfüllteste, kraftspendenste und auf ganz besondere Art heilendste Reise die ich je unternommen habe! Und ich reise sehr viel.
    Einfach die beste Erfahrung meines Lebens!
    (An Ne Roe Mer)
  • …eine psychosomatische Kur ohne ärztliche Betreuung. Ein Weg der Selbstfindung!
    (Bernfried Otte)
  •  …der Weg, der die Kraft hat, schon Veränderungen herbeizuführen nachdem nur der Entschlus feststeht, ihn zu gehen.
    (Manfred Peipp)
  • …ein Neuanfang
    (Charley Babbit)
  • … der Weg zu dir selbst.
    (Judith Hinterberger)
  • …der Weg ins innere vom Ich.
    (Michael Gabler)
  • …der Beginn eines neuen Lebens.
    (Marianne Kulik)

Magst du auch noch erzählen, was der Jakobsweg für dich bedeutet? Dann schreibe es einfach hier unten in den Kommentar, und ich werde es ggf. in diese Liste aufnehmen. So kannst auch du dazu beitragen, andere zum Pilgern zu inspirieren.

Danke an Wiebke Döbbeling für das tolle Titelfoto auf dieser Seite!

  • Martin Seidel

    … Niemals das was ich erwarte oder geglaubt erwartet zu haben. Der erste Weg war eine Reise in meinen Kopf, der zweite die schmerzhafte Erkenntniss nichts passiert aus Zufall.

    … Der Weg heißt manchmal abbrechen um später wieder zu kommen, weil gerade nicht die richtige Zeit dafür ist.

  • Doris Minten

    … bei mir vor der Haustür!

    Es muss nicht immer Spanien sein, denn der Weg ist das Ziel