Via Podiensis, Etappe 16

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Via Podiensis
von Montcuq bis Lauzerte

Lauzerte ist nicht weit entfernt, diese Etappe geht daher etwas schneller und führt fast in Luftlinie über Felder und kleine Wäldchen an den Zielort.

Èglise de Lauzerte

Kirche Saint-Barthélemy mit Apsis

Einst war der Hügel von Lauzerte ein befestigter Ort der Gallier, auch der Name stammt noch aus der gallo-römischen Zeit und bedeutet „Laterne“ (von lat. Lucerna) – er war schon immer wie ein Licht von weitem zu sehen.

Im 12. Jahrhundert erfolgte dann die tatsächliche Gründung eines Dorfes, erst als Wehrdorf für den Grafen von Toulouse, später dann als Bastide um die Engländer im Hundertjährigen Krieg zu stoppen. Leider konnte Lauzerte nicht gehalten werden und wurde so mehrfach geplündert und öfters zerstört.

In der zweiten Hälfte des Jahrtausends konnte sich das kleine Städtchen aber wieder berappeln und entwickelte sich zum wirtschaftlichen Kontrolleur der umliegenden Ortschaften und einem der Hauptbetreuer der Pilgerer auf dem Jakobsweg.

Lauzerte

Blick über Lauzerte

Aus dem 13. Jahrhundert entstammt noch die Kirche Saint-Barthélemy, die im 16. Jahrhundert grundlegend umgebaut und erweitert wurde. Der Marktplatz ist umrahmt von weiteren schönen mittelalterlichen Gebäuden.

Zudem stehen noch die L’eglise des Carmes am Fuß des Ortes, die Teil eines ehemaligen Karmeliter-Klosters aus dem 14. Jahrhundert ist und ein Kapuzinerkloster aus dem 12. Jahrhundert, das noch bis zur Französischen Revolution in Betrieb gewesen ist.

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