Via Podiensis, Etappe 29

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Via Podiensis
von Larceveau bis St. Jean-Pied-de-Port

Die letzte Etappe steht an, nur noch wenige Kilometer bis die Via-Podiensis zu Ende geht.

Als erste Orte passiert man Chahara und Bastida Choko – wie schon auf der letzten Etappe bemerkt, sind die Ortsnamen weder französisch noch spanisch – man ist eben im Baskenland.

Brücke über die Nive de Béhérobie in Saint-Jean-Pied-de-Port, links der Turm der Kirche Notre-Dame und auf dem Berg im Hintergrund die Zitadelle

Der weitere Weg führt vorbei am Château d’Apat nach Saint-Jean-le-Vieux am Fuße der Pyrenäen. Der Ort bestand bereits zur Römerzeit, damals als Imus Pyrenaeus. Viele Ausgrabungen brachten alte Fundamente, Münzen und weitere archäologische Schätze hervor. So sind auch Reste des römischen Lagers in der Römerstraße aus dem ersten und zweiten Jahrhundert zu finden.

Das Schloss Harriet entstammt dem Mittelalter, das Château d’Irunberri aus dem 17.-18. Jahrhundert. Wie man sieht, gibt es zahlreiche Zeugnisse der vergangenen zweitausend Jahre.

Sehr schön sind auch die Kapelle Saint-Blaise und die Kirche Saint-Pierre – beide aus dem 12. Jahrhundert.

Die Brücke zur Zitadelle. Foto: Szeder László

Das Etappenziel Saint-Pied-de-Port liegt nun nur noch 4 Kilometer südwestlich entfernt. Mit knapp 1500 Einwohnern ist es im vergleich zu den letzen Ortschaften eine etwas größere Stadt. Am besten man betritt sie durch das Jakobus-Tor, das im Nordosten liegt und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Innerhalb der historischen Stadtmauern befindet sich die schöne Altstadt, deren älteste Häuser aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Zur Zitadelle, die mit vier Bastionen in alle Richtungen gesichert ist, führt der Chemin de ronde hinauf.

Aus der Stadt hinaus geht es durch die Porte Notre-Dame, die auf die Brücke über die Nive führt, von wo aus der weitere Jakobsweg startet. Der Camino Frances hat 32 Etappen und führt direkt nach Santiago de Compostela.


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