Innerschweizer Weg, Etappe 14

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Innerschweizer Weg
von Celigny nach Genf

Die letzte der 18 Etappen von Konstanz nach Genf startet in dem Dörfchen Céligny, das als Enklave bereits zur Stadt Genf gehört. Hier findet sich eine kleine Kirche im Dorfzentrum mit einem Glockenstuhl im oberen Teil der Fassade und einer sehr hübschen Orgel. Nebenan befindet sich das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss.

Grande Rue mit Arkaden. Foto: Roland Zumbühl

Über das Winzerdorf Founex und Commugny, mit seiner aus dem 1. Jahrundert stammenden römischen Villa, gelangt man in den nächsten Ort, Coppet.  Direkt am Genfer See liegend, zeigt er, ebenso wie Commugny, zumindest Reste einer römischen Villa, was auf eine dortige Besiedlung bereits in der Bronzezeit schließen lässt.

Sehenswert ist das Château de Coppet aus dem 13. Jahrhundert, das sich sehr schön in das mittelalterliche Stadtbild einpasst. Hier lebte einst die berühmte Schriftstellerin Germaine de Stael.

Etwas abseits des Ufers gelangt man von hier aus in die nächste Satdt Mies, der letzte Ort vor der Kantonsgrenze zu Genf. Hier bemerkt und genießt man bereits den unübersehbaren französischen Einfluss. Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Hôtel de la Couronne, sind heute die Verwaltungsdienststellen untergebracht.

Weiter geht es nun über Versoix, das bereits hinter der Kantonsgrenze liegt, über Genthod und Chambésy in die Vororte Genfs. Entlang des botanischen Gartens gelangt man schließlich in das Stadtzentrum Genfs, der zweitgrößten Stadt der Schweiz.

Genf mit der Kathedrale im Hintergrund

Sie liegt wunderschön gebettet zwischen den Alpen und dem Jura am Abfluss der Rhône aus dem Genfer See und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Die Fontäne Jet d´Eau, das Wahrzeichen der Stadt, war früher die einfachste Möglichkeit, das Wasser, das damals durch eine Firma mittels eines Rohrnetzes zu den Handwerkern gepumpt wurde, nach Feierabend abzuleiten, um einen möglichen Überdruck zu vermeiden. Die heute von der Stadt Genf als Attraktion übernommene Fontäne schießt das Wasser bis in 140 Meter Höhe, was sie zur höchsten Fontäne Europas macht.

Die 140m hohe Fontaine vor dem Stadtbild Genfs

Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kathedrale St. Pierre besteht aus einer Mixtur unterschiedlichster Baustile und ist damit ein regelrechter „Hingucker“. Auch ein Besuch der gotischen Makkabäerkapelle aus dem 15. Jahrhundert lohnt sich: Entgegen der etwas kurios anmutenden Außenfassade birgt ihr Inneres wertvollsten Skulpturenschmuck sowie reiche Verzierungen.

Das nebenan befindliche Calvin Auditorium war im 16. Jahrhundert Treffpunkt der Reformierten aus vielen Ländern Europas. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten, Museen und einem wunderschönen Stadtbild aus alten Bürgerhäusern, befindet sich in Genf auch das weltweit bekannte Forschungslabor CERN für Teilchenphysik.

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Wanderroute 767300 – powered by Wandermap 

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