Innerschweizer Weg, Etappe 8

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Innerschweizer Weg
von Schwarzenburg nach Freiburg

Das Zentrum des Schwarzenburger Landes ist das Dorf Schwarzenburg. Es zählt zu den schönsten voralpinen Landschaften der Schweiz. Sehenswert ist hier das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, sowie die im 15. Jahrhundert erbaute reformierte Kirche mit ihrem nach oben hin verjüngten Turm. Als bedeutendste Burgruine des Kantons Bern gelten die Reste der Reichsfeste Grasburg. Im kleinen Regionalmuseum „Schwarzwasser“ darf man die Geschichte der Gegend etwas genauer kennenlernen.

Blick auf die Saane, die Gottéron-Brücke im Hintergrund

Weiter geht der Jakobsweg auf der Bern-Straße, anschließend auf einem Fahrweg über Felder zur Wart und hinunter zu einem Gehöft, vor dem ein kleiner Weg nach rechts in den Wald abzweigt. Vorbei an Sandsteinfelsen führt der Weg abwärts zur Törenöli, von der aus heute ein gut signalisierter Weg ins schöne Sense-Naturschutzgebiet mit seiner beliebten Auenlandschaft führt.

Schon bald überschreitet man die Kantonsgrenze und gelangt über einen steilen Aufstieg auf ein Hochplateau mit einem Jakobus-Bildstock. Ein kleines Sträßchen führt den Wanderer weiter bis zum Dorfrand von Heitenried mit seiner Michaelskirche und der neu errichteten Pilgerherberge, in einer ehemaligen Käserei errichtet.

Über saftige Wiesen geht es weiter zum Lettis-Wildbach und durch einen Hohlweg hinauf zum Weiler Winterlingen mit der Apollinarkapelle. Danach folgt ein Marsch durch den Tannenholz-Wald und weiter in Richtung Westen geht es über einen Feldweg bis zum Ortseingang St. Antoni. Hier bietet sich ein Besuch der reformierten Kirche, sowie der katholischen Kirche St. Antonius, beide aus dem 19. Jahrhundert stammend, an. Des Weiteren sind zahlreich verteilte Kapellen, sowie unter Denkmalschutz stehende Häuser zu sehen.

Vorbei an dem Weiler Wyssebach und einem Steinkreuz, quert man bei der Sebastiankapelle die Landstraße und gelangt über ein weites Feld zur Brücke des Flüsschens Taverna, welches es zu überschreiten gilt. Entlang des Flüsschens kommt man an einem kleinen Rastplatz und einer Madonna vorbei, um anschließend ins Rohrmoos zu gelangen.

Freiburger-Alpen

Schon bald wandert man auf der Freiburg-Landstraße nach Tafers mit seiner katholischen Kirche St. Martin und dem spätgotischen Glockenturm. Dort befinden sich mehrere wertvolle Statuen, wie z.B. die hölzerne Pièta aus dem 15. Jahrhundert. Auch das Beinhaus und das Heimatmuseum des Sensebezirks laden die Besucher auf einen Rundgang ein.
Weier geht es auf einem nahe gelegenen Feldweg nordwestlich nach Hof Lamprat. Ein Pfad durch den Wald mündet wiederum in einem offenen Feldweg, vorbei am Herrengut Hinter Bruch mit seier St. Joseph-Kapelle bis zum Schloss Uebewil. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach Freiburg.
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Wanderroute 765021 – powered by Wandermap 

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