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	<title>Jakobsweg</title>
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	<description>Alle Etappen des Jakobswegs mit Karte und GPS-Download</description>
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		<title>Suche Partnerin</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 09:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo,
ich bin Linda und 20 Jahre alt. Nach meiner Ausbildung, August 2013, möchte ich den Jakobsweg gehen und suche dafür eine Partnerin. Alter ist egal.
Hätte da auch noch ein paar Fragen&#8230; Wieviel Geld braucht man? Kann man mit dem Zelt übernachten oder ist das zu gefährlich? Was brauche ich sonst noch an Utensilien?
Vielen lieben Dank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hallo,<br />
ich bin Linda und 20 Jahre alt. Nach meiner Ausbildung, August 2013, möchte ich den Jakobsweg gehen und suche dafür eine Partnerin. Alter ist egal.</p>
<p>Hätte da auch noch ein paar Fragen&#8230; Wieviel Geld braucht man? Kann man mit dem Zelt übernachten oder ist das zu gefährlich? Was brauche ich sonst noch an Utensilien?<br />
Vielen lieben Dank ;-)</p>
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		<title>Jakobsweg Tag 4</title>
		<link>http://www.jakobsweg.de/2011/08/jakobsweg-tag-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 12:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mar s</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[28.05.2011 Roncesvalles &#8211; Burguete &#8211; Espinal &#8211; Viscarret &#8211; Linzoain &#8211; Zubiri
Es ist jetzt 18:00 Uhr, ich sitze am traumhaften Fluss von Zubiri an der Brücke „Puente de la Rabia“. Das bedeutet „die Tollwutbrücke“ und die Einheimischen behaupten, dass es reicht, die Brücke dreimal zu unterqueren, um von Tollwut geheilt zu werden.
So wütig bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h2><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;font-size: medium;color: #ff0000">28.05.2011 Roncesvalles &#8211; Burguete &#8211; Espinal &#8211; Viscarret &#8211; Linzoain &#8211; Zubiri</span></h2>
<p style="text-align: justify"><img style="float: right;margin-left: 8px;margin-right: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Zubiri_Tollwutbr_cke.jpg" alt="Zubiri Tollwutbrücke" />Es ist jetzt 18:00 Uhr, ich sitze am traumhaften Fluss von Zubiri an der Brücke „Puente de la Rabia“. Das bedeutet „die Tollwutbrücke“ und die Einheimischen behaupten, dass es reicht, die Brücke dreimal zu unterqueren, um von Tollwut geheilt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify">So wütig bin ich heute nicht und so genügt es mir, am schattigen Ufer ein Plätzchen zu suchen und meine Tagesereignisse zusammenzufassen.</p>
<p style="text-align: justify">Heute Morgen habe ich richtig gut ausgeschlafen und bin erst 7:45 Uhr los zum Abstieg nach Burguete. Das Wetter ist schön, aber auf über 1000 Meter Höhe noch empfindlich kalt. Ich habe höllische Schmerzen in den Füßen, rede mir aber ein, dass beim Abstieg ja andere Stellen belastet werden als beim Aufstieg. Ich laufe allein und das ist gut so. Das ist mein Weg und den will ich jetzt nicht teilen. Unterwegs treffe ich meine beiden Australierinnen, die Schwestern Ann und Verena von gestern Abend. Die haben so gute Laune, da könnte ich neidisch werden. Sie freuen sich über Regen, das Grün, die Wälder, den Geruch von Ginster, es scheint mir fast, die kämen aus Bitterfeld und hätten noch nie einen grünen Wald gesehen.</p>
<p style="text-align: justify"><img style="float: left;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pilgerweg_von_Burguete_nach_Espinal.jpg" alt="Pilgerweg von Burguete nach Espinal" />Frühstück gibt es nach 4 km im Örtchen Burguete und schon überrumpelt mich wieder die spanische Mentalität. Ich zahle mein bescheidenes Mal mit einem 10 Euro Schein und bekomme 2,25 Euro zurück. Beim Frühstücken beobachte ich die anderen Leute und komme zu dem Entschluss, dass die niemals für dieses Gericht 7,75 gezahlt haben. Also gehe ich zur vermeintlichen Chefin des Hauses und frage, was denn ein Café con Leche und ein Stück Schokokuchen kostet. 2,75 ist die verblüffende Antwort. Umständlich versuche ich ihr im lauten und vollen Laden zu erklären, dass ihr Kollege mir eben 7,75 dafür abgenommen hat und plötzlich finde ich mich in einem Geschrei zwischen Kunden, der Chefin, dem Kellner und ich schein der Mittelpunkt dieser Aufregung zu sein. Die Sache wird mir schon langsam peinlich, ich habe das Gefühl, die holen hier gleich die Feuerwehr, um die Gemüter wieder abzukühlen, als die Chefin zur Kasse geht, mir 5 Euro gibt und mir gestikulierend zu verstehen gibt, dass es noch früh am Morgen ist und der junge Angestellte noch müde im Kopf sei.</p>
<p><img style="float: right;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Abstieg_nach_Zubiri.jpg" alt="Abstieg nach Zubiri" /></p>
<p style="text-align: justify">Ich ziehe weiter und es geht durch wunderschöne Wälder und über Berge in einem ständigen Auf und Ab schließlich in das Örtchen Viscarret. Dort treffe ich wieder einmal einen Österreicher. Die scheinen hier in der Überzahl zu sein. Er selbst macht den Eindruck, als hätte er das Leben persönlich erfunden, sitzt bereits beim dritten Kaffee, lädt mich zu noch einem ein, hat keinerlei Eile und erzählt mir, dass er aus Vorarlberg kommt und ich zum Skifahren nicht mehr nach Tirol fahren soll. Sie spielten mir dort nur die heile Bergwelt vor und in Wirklichkeit wollen die uns Touristen überhaupt nicht. Ich muss sagen, mir gefällt dieses Spiel bis jetzt ganz gut. Wir unterhalten uns noch ganz nett und ich ziehe weiter zur Passhöhe del Erro. Hier findet man die lang gestreckten Felsen Pasos de Roldán, welche der Größe nach der Schrittlänge des Helden Roland entsprechen sollen. Sollte der Fußgeruch gehabt haben, dann könnte das bei diesen Maßen ganze Völkerstämme ausgerottet haben.</p>
<p style="text-align: justify"><img style="float: left;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Passh_he_von_Erro.jpg" alt="Passhöhe von Erro" />Von nun an geht es nur noch bergab nach Zubiri. Es ist inzwischen wahnsinnig heiß und so gönne ich mir eine Pause unter einem Baum mit Panoramablick. Eine kleine Stärkung aus dem Rucksack und meine Gedanken lasse ich mit dem leichten Wind in den Baumwipfeln ziehen. Ich nutze die Gelegenheit um ganz zu entspannen und Platz für neue Ideen und Inspirationen zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify">Während meiner Arbeit habe ich viel mit Gestaltung zu tun. Leider vergessen die meisten Leute, dass es nicht um die Gestaltung an sich geht, sondern es geht immer um die Menschen, für die es gilt, eine Atmosphäre zu schaffen. Dabei ist es völlig egal, ob im Privatbereich, im Konzertsaal, in der Montagehalle oder im Büro. Ich habe mir das Thema: „Erst der Mensch, dann das Produkt.“ zum Leitmotiv meiner Arbeit gemacht und dieser Weg hilft mir dabei, die Dinge unabhängig von Zwängen und vorgefertigten Meinungen zu betrachten.</p>
<p style="text-align: justify">Ich genieße die Ruhe, die Farben, das Spiel des Lichtes, betrachte Berge, scharfkantige Felsen, weiche Flussläufe und beobachte die Menschen. Wenn ich in Pamplona bin, werde ich mir Zeit nehmen mich mit der Architektur der Stadt vertraut zu machen, dort gibt es jede Menge interessante Gebäude aus verschiedenen Epochen zu sehen. Ich teile den Tagesablauf in die drei Bereiche Konzentration, Kommunikation und Regeneration ein. Das kann man auf alles übertragen und jeder wird sich in diesen drei Bereichen wiederfinden. Wenn ich diese Bereiche nun mit entsprechenden Farben und Materialien gestalte, dann ist es möglich, für jeden Menschen die für ihn richtige Atmosphäre zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify">Schluss mit dem Abschweifen, ich habe für heute Nacht noch kein Lager. Der weitere Abstieg ist anstrengend und ich treffe zwei nette Einheimische. Sie erklären mir, dass sie sich nun entschlossen hätten auch einmal die Pyrenäen zu überqueren und beschreiben mir den Unterschied zwischen der spanischen und der baskischen (Ihrer Heimatsprache). Ich verstehe nur so viel, dass baskisch einfacher ist als spanisch und die Basken einen sehr großen Nationalstolz haben. Na die müssen es ja wissen.</p>
<p style="text-align: justify"><img style="float: right;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Tollwutbr_cke_von_Zubiri.jpg" alt="Tollwutbrücke von Zubiri" />Auf der Brücke nach Zubiri empfängt mich strahlend Sonnenscheinchen Bine. Ich glaube die schickt mir der Himmel (oder das Licht). Sie erzählt mir, dass es im ganzen Ort keine Betten mehr gibt und sie mir noch eines reserviert hat. Bett 103. Also checke ich ein. Es gibt sogar Duschen, saubere Toiletten und ein Menü. Ich lehne dankend das Essen ab und gehe zur Alimentation. Dort ist zwar offen, aber keiner da. Also nehme ich mir die ausgepreisten Sachen aus dem Regal, lege das Geld auf den Tresen und jetzt sitze ich am Fluss und mache Siesta.</p>
<p style="text-align: justify">Das Leben ist schön. Im eiskalten Wasser baden die ganz mutigen Wanderer, vielleicht hat das etwas mit der Tollwut zu tun. Ich gönne mir ein Bad bis zu den Knien und habe Angst, dabei auf den glitschigen Felsen abzurutschen. Zu viele Leute haben hier einen Fotoapparat dabei und ich habe keine Lust, morgen auf dem Titelblatt der Lokalzeitung zu erscheinen. Später hole ich mir noch ein kühles Bier aus der Bar und verbringe den Abend am Fluss. Inzwischen hat sich hier eine Gruppe Pferde mit ihren Fohlen zum Baden eingefunden.</p>
<p style="text-align: justify">Die Abendsonne spiegelt sich im kristallklaren Wasser. Wo ist meine Kamera?</p>
<p style="text-align: justify"><a title="Jakobsweg Tag 3" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-3/" target="_self">Hier gehts zurück zu Tag 3</a></p>
<p style="text-align: justify"><a title="Jakobsweg Tag 5" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-5/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 5</a></p>
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		<title>Jakobsweg Tag 3</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mar s</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[27.05.2011 Huntto &#8211; Orisson &#8211; Roncesvalles

Der gestrige Abend war großartig.

In der Pilgerherberge wurde der Wintergarten zum Speisetempel umgebaut und 40 Leute wundervoll bewirtet. Es war wie eine riesen Party mit lauter fremden Menschen.
Als Aperitif gab es einen Likör, dann Suppe, später Schlachteplatte mit Baguette, dann Schnitzel mit Bohnen und zum Schluss Käsespezialitäten. Dazu Wasser und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h2 style="text-align: justify"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium">27.05.2011 Huntto &#8211; Orisson &#8211; Roncesvalles<br />
</span></h2>
<p style="text-align: justify">Der gestrige Abend war großartig.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">In der Pilgerherberge wurde der Wintergarten zum Speisetempel umgebaut und 40 Leute wundervoll bewirtet. Es war wie eine riesen Party mit lauter fremden Menschen.</p>
<p style="text-align: justify">Als Aperitif gab es einen Likör, dann Suppe, später Schlachteplatte mit Baguette, dann Schnitzel mit Bohnen und zum Schluss Käsespezialitäten. Dazu Wasser und Wein. Jetzt weiß ich, was die Franzosen unter Essen verstehen.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<h2 style="text-align: justify"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><img style="float: right;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pyren_en_im_Nebel.jpg" alt="Pyremäen im Nebel" /></span></h2>
<p style="text-align: justify">Später haben Hans und Franz aus Niedersachsen, Schorsch aus München, Bine die Österreicherin und ich noch eine weitere Flasche Vin Rouge genossen, bis ein Franzose kam und sich beschwert hat, das wir zu laut feiern.</p>
<p style="text-align: justify">Normalerweise würde ich hier Pseudonyme  verwenden, aber das glaubt mir sowieso keiner, dass ich Hans, Franz und Schorsch getroffen habe, die sehen auch noch so aus, wie sie heißen und kommen zu Fuß aus Deutschland.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">Heute Morgen bin ich schlecht gelaunt. Ich hatte zu Hause angerufen und das Wetter in den Bergen abgefragt. Die Prognose war 14°C und sonnig, doch es rechnet in Strömen.</p>
<p style="text-align: justify">Bine, die Österreicherin, macht das anders: Sie sitzt auf ihrem Nachtlager, breitet die Arme aus und nimmt Kontakt zu ihrem Licht auf. Das sagt, heute wird schönes Wetter.</p>
<p style="text-align: justify">Hatte ich bereits erwähnt, dass es schüttet wie aus Kannen?</p>
<p style="text-align: justify">Meine heutigen Mitstreiter beschließen, bereits um 6:00 Uhr aufzustehen und so sitzen wir schon 6:30 Uhr frisch rasiert und gekämmt am Frühstückstisch. Es wird gegenseitig Optimismus ausgeteilt, dass das Wetter bestimmt bald besser wird und so lasse ich mich überrumpeln, so gegen 7:30 Uhr in die Berge aufzubrechen.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">Das Frühstück ist sparsam aber gut und es gibt zu meinem Erstaunen keine Frühstücksteller. Brote werden in der Luft geschmiert und ablegen kann ich nix.</p>
<p style="text-align: justify">Und so gehen wir im strömenden Regen zum ersten Aufstieg des Tages. 23 km bis Roncesvalles, dazwischen gibt es nur Berge, Ziegen und Wildpferde. Nach einer Stunde bin ich bis auf die Unterhose nass und der Regen lässt endlich nach. Hätte ich doch bloß mal auf das Licht gehört. Der Weg ist glatt und matschig, am heiligen Brunnen Roland genehmige ich mir eine Stärkung, dahinter erreiche ich <a title="Navarra" href="http://www.red2000.com/spain/region/2r-navar.html" target="_blank">Navarra</a>, die Grenze zu Spanien.  Hier gibt es eine Hütte, in der bereits einige Schutz vor dem eisigen Wind suchen. Die Hardcore-Hiker aus Deutschland habe ich aus den Augen verloren und Bine trifft vor der Hütte einen Österreicher. Karl aus Bischofshofen. Er ist wie ich, schon einmal den Jakobsweg gegangen, hat nach 28 Jahren seine Ehefrau verlassen, das habe ich definitiv nicht vor, und läuft jetzt zum zweiten mal bis nach Santiago. Na mal sehen, was dem dann einfällt.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<h2><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><img style="float: right;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pass_ber_die_Pyren_en.jpg" alt="Pass über die Pyrenäen" /></span></h2>
<p style="text-align: justify">Ich erreiche die Passhöhe und nutze die Gelegenheit, die Anderen ziehen zu lassen. Dies ist jetzt mein Moment. Meiner ganz alleine.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">Bine versteht sich mit Karl prächtig und die Gesellschaft von Lorenzo ist zwar angenehm, aber er textet mich die ganze Zeit auf Englisch zu und vermittelt mir das Gefühl, ich sei auf einem Businesstripp. Das brauch ich jetzt nicht. Also öffne ich jetzt das Geschenk, welches mir mein Schatz mit auf den Weg gegeben hat. Die Lampe hatte ich ja schon am Bahnhof gesehen, daran hängt eine Packung mit der Aufschrift: „Du bist etwas ganz Besonderes.“, daran ein Schutzengel und darin eine Packung mit roten Fruchtgummiherzen. Ich steh auf dem Berg und muss heulen. Das ist mein Moment, mein ganz persönlicher Moment.</p>
<p style="text-align: justify">Nach ein paar Minuten der Entspannung kommt die Sonne raus. Die Welt ist so gut zu mir und ich mache mich auf den heutigen Abstieg nach Roncesvalles. Meine Füße schmerzen fürchterlich und ich habe an beiden Fersen offene Blasen von ca. 3 cm Größe.</p>
<p style="text-align: justify">Mein Sohn hat mir vor der Abreise gesagt: „Pain is weakness, leaving the Body.“ – Schmerz ist Schwäche, welche den Körper verlässt. – Also beiße ich die Zähne zusammen und lasse die Schwäche mit Schmerzen aus meinem Körper.</p>
<p style="text-align: justify"><img style="margin: 8px;float: left" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Abstieg_nach_Roncesvalles.jpg" alt="Abstieg nach Roncesvalles" />Es dauert nicht lange, da stoße ich im Hang wieder auf Bine und Karl und ich schmeiße beschwingt eine Runde Fruchtgummiherzen. Bine erklärt mir ohne Umschweife, dass sie sich mit den roten Herzen im Handumdrehen verführen lassen würde. Ich fühle mich und meine Fruchtgummiherzen geehrt, lasse den Satz unkommentiert im Wald stehen und beschließe, ihn zu nichts weiter zu nutzen, als in meinem kleinen Buch aufzuschreiben.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">Ich ziehe weiter, erreiche bei sonnigem Wetter Roncesvalles (jaja, das Licht) und bekomme neben dem berühmten 180 Personen Schnarchsaal eine 4-Mann-Kabine. Das Leben ist sooo schön.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify">Das Abendessen ist hier interessant. In Roncesvalles gibt es nur zwei Gaststätten und so bekommt man in der Touristeninformation einen Ausweis für das Essen um 19:00 Uhr oder um 20:30 Uhr. Ich sitze am Tisch mit Lorenzo, Karl, Bine, einem Studenten aus Hamburg, einem italienischen Geistlichen, der unter anderem sehr gut deutsch spricht und zwei quirligen Australierinnen, die Ende vierzig sind und ebenfalls erstaunlich gut mit uns auf deutsch kommunizieren. Ich bin überrascht und sie erzählen mir, dass sie gemeinsam mit ihren Männern nach Europa gekommen sind und die jetzt gerade mit ihren Fahrrädern den Giro Italia fahren. Die haben Nerven.</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><img style="margin: 8px;float: right" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Durch_den_Fluss_nach_Roncesvalles.jpg" alt="Durch den Fluss nach Roncesvalles" /></span></p>
<p style="text-align: justify">Zum Essen gibt es neben Wasser und Wein erst Käse mit Baguette, dann einen Nudelauflauf, danach Fisch mit Pommes Frites und zum Abschluss Pudding. Ich glaube, das ist hier eine Mastkur. Bine gibt mir noch ihre Telefonnummer, die ich brav ins Handy einspeichere und nun kommt meine schwierigste Tagesaufgabe. Ich muss Lorenzo irgendwie klar machen, dass ich morgen unbedingt alleine laufen will. Also nutze ich die Chance, als die Starttermine und Strecken für morgen abgestimmt werden und fasse mir ein Herz. Lorenzo ist so erschrocken und erklärt mir, dass ich doch sein Coach bin und er sich auf mich einstellen wird mit Aufstehen und Start und Tempo usw. Ich versuche ihm vergeblich zu erklären, dass ich ausschließlich mein eigener Coach bin und dies mein Weg und mein Tag ist. Er schaut mich traurig an und fragt dann völlig zusammenhangslos: „Did you have an Rendezvous with Bine?“ Das ist so absurd, das übersetze ich nicht.</p>
<p style="text-align: justify">Geschockt von der Blödheit dieser Frage sage ich „Ja“, Lorenzo erkennt nun in mir, dem Sinnbild eines Deutschen, das Feuer eines italienischen Gigolos und von nun an ward er nicht mehr gesehen.</p>
<p style="text-align: justify"><a title="Jakobsweg Tag 2" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-2/" target="_self">Hier gehts zurück zu Tag 2</a></p>
<p style="text-align: justify"><a title="Jakobsweg Tag 4" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-4/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 4</a></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;color: #ff0000;font-size: medium"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jakobsweg Tag 2</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 17:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mar s</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 26.05.2011 Paris &#8211; Bayonne - Saint Jean Pied de Port &#8211; Huntto
6:30 Ankunft in Bayonne.
Auf dem Weg hierher habe ich das Meer und Schiffe im Hafen gesehen. Ich wollte doch in die Pyrenäen. Jan, wo schickst Du mich schon wieder hin?
Wir frühstücken im Bahnhofsrestaurant und treffen den ersten deutschen Pilger. Der ist gestern Abend angereist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h2 style="text-align: justify"><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: medium"> 26.05.2011 Paris &#8211; Bayonne - Saint Jean Pied de Port &#8211; Huntto</span></span></h2>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: small">6:30 Ankunft in Bayonne.</span></p>
<p style="text-align: justify">Auf dem Weg hierher habe ich das Meer und Schiffe im Hafen gesehen. Ich wollte doch in die Pyrenäen. Jan, wo schickst Du mich schon wieder hin?</p>
<p style="text-align: justify">Wir frühstücken im Bahnhofsrestaurant und treffen den ersten deutschen Pilger. Der ist gestern Abend angereist, hat den Zug nach Saint Jean Pied de Port  verpasst und die Nacht auf den Stufen am Bahnhofsvorplatz verbracht. Na wenn das kein Start ist.</p>
<p><img style="float: right;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0722.jpg" alt="Sait Jean Pied de Port Bahnhof" /></p>
<p style="text-align: justify">Mit dem Bummelzug geht es dann nach Saint Jean Pied de Port, am Fuße der Pyrenäen. So eine Strecke hätte man in Deutschland längst stillgelegt. Am Bahnhof angekommen geht es quer durch die Stadt zum Pilgerbüro. Hier gibt es den ersten Stempel in das Credencial del Peregrino und die Auskunft, dass es wegen des schlechten Wetters in den Bergen keine freien Betten mehr gibt. Ich mache mich trotzdem auf den Weg und verlasse die Stadt durch das alte Tor in Richtung Pyrenäen.</p>
<p style="text-align: justify">Jetzt sitze ich hier in dieser eigentlich wunderschönen Alberge Saint Michel und es regnet. Normalerweise wollte ich noch 3 km weiter, aber man hat mir gesagt, dass es in Orisson nur Zelte gibt und alles belegt ist. Außerdem ist der Nebel so dicht, dass man den Weg nicht mehr sieht. Es ist erst 15:00 Uhr, eigentlich kein Problem um noch ein Stück zu gehen, aber bis Roncesvalles sind es noch 23 km und über den Pass.</p>
<p><img style="float: left;margin: 8px" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0740.jpg" alt="Pyrenäen bei Nebel" /></p>
<p style="text-align: justify">Im März sind hier 3 Wanderer ums Leben gekommen, weil sie sich im schlechten Wetter verirrt hatten. Der Regen wird stärker und wir kommen hier heute nicht mehr weg. Da ich auf dem Berg bin würde ich mich normalerweise in so einem Moment ganz entspannt hinsetzen und die Aussicht genießen. Aber die Aussicht ist null und so sitze ich gelangweilt im Wintergarten des Hauses, der zum Frühstücksraum umgebaut ist und schreibe dieses Tagebuch. Sonst gar nicht meine Art. Ich bin bereits geduscht, meine Sachen sind gewaschen, was aber sicher zu optimistisch war, denn bei dem inzwischen strömenden Regen werden die definitiv nicht trocken. Ich wollte ein bisschen Schlaf von gestern nachholen, bin aber vor Kälte aufgewacht. Morgen soll`s schöner werden.  Für die Unterkunft habe ich 32 Euro bezahlt. Darin soll heute ein Dinner und morgen ein Breakfest enthalten sein. Ich bin mal gespannt.</p>
<p style="text-align: justify">Zurzeit teile ich mir mein Refugio nur mit Lorenzo, dem Italiener und Bine, einer Österreicherin, die in Spanien lebt und auf der Suche nach dem Licht ist. Na hier wird sie das heute sicher nicht mehr finden. Lorenzo ist lustig. Er kommt aus Rom, ist Ende 50, hat eine Frau, 2 Töchter, einen Sohn und arbeitet in der Hauptstadt bei der italienischen Nationalbank. Na den kann ich vielleicht noch gebrauchen. Immer wenn es geht, lobt er Deutschland, aber dort leben will er nicht.</p>
<p style="text-align: justify">Ich bin heute nur 6 oder 7 km gelaufen, aber meine neuen Wanderschuhe haben mir gestern schon den Rest gegeben. Auf dem Weg quer durch Paris habe ich mir an beiden Füßen richtig dicke Blasen geholt. Viel Spaß dann morgen beim Aufstieg zur Route de Napoleon.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: right"><a title="Jakobsweg Tag 1" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-1/" target="_self">Hier gehts zurück zu Tag 1</a></p>
<p style="text-align: right"><a title="Jakobsweg Tag 1" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-1/" target="_self"> </a><a title="Jakobsweg Tag 3" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-3/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 3</a></p>
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		<title>Jakobsbrunnen in Rorschach läutet wieder von Hand</title>
		<link>http://www.jakobsweg.de/2010/04/jakobsbrunnen-rorschach-lautet-wieder-von-hand/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 20:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Eich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In Rorschach/Schweiz steht ein Jakobsbrunnen. In seiner Säule befinden sich Glocken, und ab sofort werden diese Glocken wieder von Hand geläutet. Das tun 17 freiwillige Glöckner täglich um 11 und 18 Uhr und beleben damit wieder eine alte Traditon.

Mehr dazu im IFSA-Blog.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In Rorschach/Schweiz steht ein Jakobsbrunnen. In seiner Säule befinden sich Glocken, und ab sofort werden diese Glocken wieder von Hand geläutet. Das tun 17 freiwillige Glöckner täglich um 11 und 18 Uhr und beleben damit wieder eine alte Traditon.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nZAQ0jx_W3I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nZAQ0jx_W3I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Mehr dazu im <a href="http://www.ifsa.ch/762">IFSA-Blog</a>.</p>
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		<title>Wie voll ist es auf dem Jakobsweg?</title>
		<link>http://www.jakobsweg.de/2010/04/zeitpunkt-jakobsweg/</link>
		<comments>http://www.jakobsweg.de/2010/04/zeitpunkt-jakobsweg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 13:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Eich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 ist ein Heiliges Jahr, und darum werden heuer erstmals über 200.000 Pilger nach Santiago kommen  &#8211; so viele wie noch nie zuvor.
Darum ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Wanderung oder Radtour auf dem Jakobsweg auch so wichtig wie noch nie zuvor.
Hier ist eine Entscheidungshilfe um den besten Zeitpunkt für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Jahr 2010 ist ein Heiliges Jahr, und darum werden heuer erstmals über 200.000 Pilger nach Santiago kommen  &#8211; so viele wie noch nie zuvor.</p>
<p>Darum ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Wanderung oder Radtour auf dem Jakobsweg auch so wichtig wie noch nie zuvor.</p>
<p>Hier ist eine Entscheidungshilfe um den besten <a title="Der beste Zeitpunkt für den Jakobsweg" href="http://www.jakobsweg.de/der-beste-zeitpunkt-fur-den-jakobsweg/">Zeitpunkt für den Jakobswegs</a> zu finden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Klima auf dem Jakobsweg</title>
		<link>http://www.jakobsweg.de/2010/04/wetter-jahreszeit-jakobsweg/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 16:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Eich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>

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		<description><![CDATA[Während es in den schattelosen Ebenen des Jakobswegs schon heiß ist, kann auf den Pryenäen noch Schnee liegen. Darum ist man gut beraten, sich den Zeitpunkt gut auszusuchen, wann man den Jakobsweg pilgert.
Hier finden Sie das Wetter für den Jakobsweg.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Während es in den schattelosen Ebenen des Jakobswegs schon heiß ist, kann auf den Pryenäen noch Schnee liegen. Darum ist man gut beraten, sich den Zeitpunkt gut auszusuchen, wann man den Jakobsweg pilgert.</p>
<p>Hier finden Sie das <a href="http://www.jakobsweg.de/das-wetter-auf-dem-jakobsweg/">Wetter für den Jakobsweg</a>.</p>
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		<title>Liegt das Grab des Jakobus in Santiago?</title>
		<link>http://www.jakobsweg.de/2010/03/liegt-das-grab-des-jakobus-in-santiago/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Eich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In der ersten Version der Startseite (die ganz schnell geschrieben wurde) stand, dass der Jakobsweg zum Grab vom Apostel Jakobus nach Santiago führe.
Keine Stunde später kam die erste Mail eines Historikers, dass dies nicht ganz richtig sei, da Jakobus der Ältere (a) keine belegte historische Figur sei und (b) selbst im Fall seiner Existenz sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In der ersten Version der Startseite (die ganz schnell geschrieben wurde) stand, dass der Jakobsweg zum Grab vom Apostel Jakobus nach Santiago führe.</p>
<p>Keine Stunde später kam die erste Mail eines Historikers, dass dies nicht ganz richtig sei, da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobus_der_%C3%84ltere">Jakobus der Ältere</a> (a) keine belegte historische Figur sei und (b) selbst im Fall seiner Existenz sein Grab hochstwahrscheinlich nicht in Santiago wäre.</p>
<p>Ich bin kein Historiker, und ich zitiere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobus_der_%C3%84ltere">Wikipedia</a>:</p>
<blockquote><p>S<a href="http://www.jakobsweg.de/wp-content/uploads/2010/03/647px-Jakobus_Fresko_exterior_Cathedral_Le_Puy_en_Velay2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail  wp-image-110" title="Jakobsu der Ältere" src="http://www.jakobsweg.de/wp-content/uploads/2010/03/647px-Jakobus_Fresko_exterior_Cathedral_Le_Puy_en_Velay2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>chon im Mittelalter wurde in Spanien der Aufenthalt des Jakobus auf  der Iberischen Halbinsel bestritten. Dabei ging es weniger um die  historische Wahrheit als um Machtkämpfe zwischen Kirchenprovinzen. Die  Kirche von Santiago beanspruchte mit Berufung auf ihre angebliche  apostolische Gründung eine besondere Autorität, was insbesondere in  Toledo auf Widerspruch stieß.</p>
<p>Im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert kam es zu einer heftigen  Kontroverse, als in Rom eine Kommission von Kardinälen das Breviarium Romanum überarbeitete und  dabei den Text über Jakobus ändern wollte, da seine Missionstätigkeit in  Spanien nicht von glaubwürdigen Quellen belegt und daher sehr  zweifelhaft sei. Der spanische Botschafter intervenierte, um das zu  verhindern.</p>
<p>Zunächst fand man eine Kompromisslösung. 1631 endete der  Konflikt mit einem völligen Sieg der spanischen Diplomatie über die  quellenkritische Argumentation der humanistischen Kardinäle, und die  Legende wurde wieder zum offiziellen Standpunkt der katholischen Kirche. Unter den Gelehrten setzte sich die Debatte über die Geschichtlichkeit  der Missionstätigkeit des Apostels fort. Sie wurde bis ins 20.  Jahrhundert mit großer Intensität geführt.</p>
<p>An der Überführung der  Gebeine nach Spanien und ihrer Beisetzung in Santiago wurde hingegen in  der Frühen Neuzeit im katholischen Raum nicht gezweifelt. Martin  Luther drückte jedoch in drastischen Worten seine Meinung aus, es  gebe keinen Grund, das Grab für echt zu halten.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis ist schließlich auch die im 19. Jahrhundert  einsetzende moderne Quellenkritik gekommen.</p></blockquote>
<p>Die Startseite habe ich darum etwas umgeschrieben. Allerdings geht es auf jakobsweg.de mehr um die Route des Weges und seine touristische Relevanz als um den Mythos und die Geschichte.</p>
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