Sächsischer Jakobsweg

Entlang der mittelalterlichen Frankenstraße verläuft der Sächsische Jakobsweg von Bautzen in der Oberlausitz nach Hof im Saaletal. Der Pilgerweg führt dich entlang von alten Pilgerspuren vorbei an Kirchen, Flüssen, Teiche, Wälder und Gedenkplätze. Auf dem Weg befinden sich zahlreiche Herbergen um einzukehren.

Der Sächsische Jakobsweg an der Frankenstraße zweigt in Bautzen bei der Hammermühle von der Via Regia ab und führt auf etwa 300 km über Bischofswerda, Dresden, Freiberg, Chemnitz, Zwickau und Oelsnitz nach Hof.

Karte vom Sächsischen Jakobsweg


Wegbeschreibung

Der Sächsische Jakobsweg zweigt in Bautzen in der Gerberstraße an den Nicolaistufen von der Via Regia ab. Hier gehst du zum Dom St. Petri, eine der größten Simultankirchen Deutschlands und ältester Kirchenstandort der Oberlausitz. Weiter folgst du der Spree zur Neuschen Promenade und nach Grubschütz.

Über Oberförstchen und Kleinförstchen kommst du nach Göda und dann weiter über Demitz-Thumitz nach Bischofswerda. Du folgst der Wesenitz zum Schlosspark Großhartau und kommst dann über Seeligstadt und Arnsdorf zur Talsperre Wallroda. Von hier aus hältst du dich entlang der Dresdner Heide und wanderst auf herrlichen Wegen ins Elbflorenz.

Über die Augustusbrücke querst du die Elbe und kommst zur Brühlschen Terrasse und zum Altmarkt. Durch die Wilsdruffer Vorstadt geht’s zur Weißeritz, die dir die Richtung aus Dresden heraus vorgibt. Vorbei an Freital gehst du weiter zum Tharandter Wald, der sich als schönster Wald Sachsens in Szene setzt. Im Tharandter Wald passierst du das Jagdschloss Grillenburg.

Der Sächsische Jakobsweg leitet dich weiter über Freiberg und Flöha nach Chemnitz. Von Chemnitz aus wanderst du über Stollberg und Oelsnitz nach Zwickau, Geburtsstadt des Komponisten Robert Schumann und Standort des evangelischen St. Marien Doms. Über Ifersgrün pilgerst du weiter nach Lengenfeld. Dann stehen noch Treuen und Oelsnitz auf dem Programm, bevor du schließlich die Grenze nach Bayern querst und in Hof an der Saale ankommst.