Der Jakobsweg vereint uns

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Viele von uns sind verunsichert wegen der Angst vor Corona, wegen der Maßnahmen, die entweder richtig oder falsch sind, und wegen all der Menschen, die eine andere Meinung haben als man selbst.

Wir erkennen immer häufiger, dass wir angespannt reagieren, wenn jemand eine andere Meinung vertritt als wir selbst. Und auch die anderen reagieren oft angespannt, was uns dann natürlich um so mehr anspannt.

Für viele von uns ist gerade eine Spaltung wahrnehmbar.

Eine Spaltung ist ein Auseinanderdriften, das Entstehen von Abstand und von Gräben.
Und je mehr Menschen auf der einen oder anderen Seite eines Grabens stehen, desto tiefer kommt uns der Graben vor, und desto größer wird der Abstand zueinander.

Und dieser Abstand tut weh.

Was passiert eigentlich, wenn du deine Hand ausstreckst über diesen Graben?

Was passiert, wenn wir uns alle entscheiden unsere Hände auszustrecken und die emotionalen Abstände zueinander wieder zu verringern?

Wenn wir “einen Eimer voller Liebe” über jeden ausschütten, bevor wir reagieren?

Unsere Positionen bleiben dieselben, aber die Richtung unserer Energie wird sich dann ändern.

Schau mal, wie das aussieht, wenn die Punkte dieselben bleiben, aber die Pfeile ihre Richtung ändern:

Und du kennst das Bild, das dann entsteht, wenn wir uns aufeinander zu bewegen, statt voneinander weg.

Es ist die Muschel, deren “Strahlen” uns alle vereint.

Denn egal wo wir gerade sind, wir streben alle demselben Ziel entgegen.

Und dieses gemeinsame Ziel vereint uns.

Denn im Herzen sind wir alle Pilger.