Schwabenweg, Etappe 1

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Schwabenweg
von Konstanz nach Tobel

Die erste Etappe startet in der schönen Stadt Konstanz, der größten Kreisstadt am Bodensee. Sowohl die landschaftlichen als auch die historischen Sehenswürdigkeiten laden den Besucher ein, für einen Moment innezuhalten.

Das Konstanzer Münster

Es lohnt sich, einen Blick in das Münster zu werfen, welches im 10. Jahrhundert erbaut wurde und seither die vielen hier startenden Pilgerinnen und Pilger mit einer Statue des Apostels Jakobus begrüßt. Neben dem ganz in der Nähe gelegenen Alten Rathaus und dem am Hafen gelegenen Konstanzer Konzils findet man in den vielen Gassen der Altstadt sehr viele sehenswerte Gebäude mit zahlreichen Fresquen. Ein Besuch auf der außerhalb gelegenen Blumeninsel Mainau ist dank vieler exotischer Pflanzen und Bäume ein Paradies für jeden Liebhaber.

Die Italienische Wassertreppe auf der Mainau

Wieder in der Altstadt angelangt, erreicht man durch das Schnetztor, der südlichen Stadtbegrenzung, die Schweizer Grenze und somit die Stadt Kreuzlingen.

Im östlichen Teil der Stadt findet man das sehenswerte Chorherrenstift. Im Ortsteil Emmishofen steht das alte Gasthaus „Grödelin“, eine ehemalige Pilgerherberge aus dem 17. Jahrhundert. Im Süden Emmishofens auf einer Anhöhe befindet sich die Heiligkreuzkapelle Bernrain, welche im 14. Jahrhundert am Jakobsweg erbaut wurde und einen weiten Blick über den Bodensee bietet. Ein kleines Stückchen weiter gelangt man über Schwaderloh zum Schloss Altenklingen, in dem einstmals adlige Pilger beherbergt wurden, welches heute jedoch leider nicht mehr besichtigt werden kann.

Etwas absteigend gelangt man in das Dorf Märstetten. Hier kreuzten sich einst eine alte Römerstraße mit dem Pilgerweg von Konstanz nach Einsiedeln.

Die Kreuzlinger Seeburg im Seepark

Schon von Weitem sieht man den großen Turm der Jakobskirche, welche mit einer Sonnenuhr und wunderschönen Fresquen geschmückt ist. Ganz in der Nähe der Kirche findet man das Hohe Haus mit seinem schönen, alten Fachwerk, weiter am Ortsausgang grüßt das Gasthaus Kreuzstraße, eine alte Pilgerherberge.
Von hier aus geht es weiter in südlicher Richtung nach Amlikon, welches seit dem Mittelalter als wichtiger Thurübergang gilt.

Sehenswert sind hier das ehemalige Gasthaus „Adler“, welches Pilgern Unterkunft gewährte, und mehrere Gruppen alter Fachwerkhäuser.

Kirche St. Jakob in Märstetten

In Maltbach angelangt, trifft man auf das Restaurant „Biene“, welches im 18. Jahrhundert als Riegelbau erstellt wurde. Weiter den Hohlweg hinauf, erreicht man den Weiler Kaltenbrunnen und die Jakobskapelle. Es lohnt sich, einen kurzen Abstecher von drei Kilometern nach Lommis zu machen. Dort befindet sich die Jakobskirche mit ihrer Iddakapelle.

Nach Überquerung des Baches Lauche vor Affeltrangen, schlägt man den kleinen Fußweg nach Südwesten weiter in Richtung Lommis ein. Auf dem Jakobsweg pilgernd, erreicht man schließlich das nächste Dorf, Tobel.

Weiter zur nächsten Etappe.


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