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Via Lemovicensis, Etappe 35

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Via Lemovicensis
von St.- Palais nach St. Jean Pied de Port

Nun sind es nur noch zehn Kilometer bis nach Ostabat-Asme wo sich die Via Lemovicensis der Via Podiensis anschließt. Kurz darauf stößt man auf den Stein von Gibraltar, der die drei Jakobswege von Paris, Vézelay und von Le-Puy-en-Velay kommend vereinigt.

Ostabat

Blick auf Ostabat

Überreste eines Hospizes befinden sich im Wald von Harambeltz, die durch die kleine Kapelle Saint-Nicolas markiert werden.

Der Weg nach Ostabat-Asme führt zum Ende der Etappe. Hier gibt es schöne Bauernhöfe aus dem 17.-19. Jahrhundert zu bewundern, aber auch mittelalterliche Zeugnisse finden sich hier.

Saint-Palais

Weg nach Saint-Palais. Foto: Szeder László

So stehen noch Reste der Stadtmauer, die 1288 zerstört wurde aber auch Teile der Kapelle Saint-Nicolas de Myre aus dem 11. Jahrhundert.

Sehenswert sind zudem das Château fort de Laxaga und die Kirche Saint-Jean-Baptiste.

Als erste Orte passiert man Chahara und Bastida Choko – wie schon auf der letzten Etappe bemerkt, sind die Ortsnamen weder französisch noch spanisch – man ist eben im Baskenland.

Brücke über die Nive de Béhérobie in Saint-Jean-Pied-de-Port, links der Turm der Kirche Notre-Dame und auf dem Berg im Hintergrund die Zitadelle

Der weitere Weg führt vorbei am Château d’Apat nach Saint-Jean-le-Vieux am Fuße der Pyrenäen. Der Ort bestand bereits zur Römerzeit, damals als Imus Pyrenaeus. Viele Ausgrabungen brachten alte Fundamente, Münzen und weitere archäologische Schätze hervor. So sind auch Reste des römischen Lagers in der Römerstraße aus dem ersten und zweiten Jahrhundert zu finden.

Das Schloss Harriet entstammt dem Mittelalter, das Château d’Irunberri aus dem 17.-18. Jahrhundert. Wie man sieht, gibt es zahlreiche Zeugnisse der vergangenen zweitausend Jahre.

Sehr schön sind auch die Kapelle Saint-Blaise und die Kirche Saint-Pierre – beide aus dem 12. Jahrhundert.

Die Brücke zur Zitadelle. Foto: Szeder László

Das Etappenziel Saint-Pied-de-Port liegt nun nur noch 4 Kilometer südwestlich entfernt. Mit knapp 1500 Einwohnern ist es im vergleich zu den letzen Ortschaften eine etwas größere Stadt. Am besten man betritt sie durch das Jakobus-Tor, das im Nordosten liegt und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Innerhalb der historischen Stadtmauern befindet sich die schöne Altstadt, deren älteste Häuser aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Zur Zitadelle, die mit vier Bastionen in alle Richtungen gesichert ist, führt der Chemin de ronde hinauf.

Zum Download dieser Route als GPX- oder KLM-Datei sowie für eine detaillierte Ansicht zum Ausdrucken auf mehreren Blättern steht diese Route auf Wandermap.

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